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EU-weite Ausschreibung

Erfassung des Einflusses invasiver Prädatorenarten auf die Vorkommen von besonders und streng geschützten Amphibienarten zwischen Oschersleben und Harbke

Gesucht wird: Dienstleistungen im Umweltschutz in Sachsen-Anhalt. Die Ausschreibung heißt „Erfassung des Einflusses invasiver Prädatorenarten auf die Vorkommen von besonders und streng geschützten Amphibienarten zwischen Oschersleben und Harbke“. Die Angebotsfrist endet am Mittwoch, 18.11.2026, in 17 Tagen. Vergabeart: Offenes Verfahren, EU-weit bekannt gemacht (oberhalb der EU-Schwellenwerte, Verfahren nach GWB und VgV).

Angebotsfrist
18.11.2026, noch 17 Tage
Veröffentlicht
23.09.2026
Vergabeart
Offenes Verfahren
Bekanntmachung
EU-weit (TED)
Leistungsart
Dienstleistung
Auftragswert
nicht veröffentlicht
Quelle, zuletzt geprüft
TED (EU-Amtsblatt), 01.11.2026
Erfüllungsort
Sachsen-Anhalt

Vergabestelle und Unterlagen

Vergabestelle nur mit Zugang sichtbar

Zur OriginalbekanntmachungVergabeunterlagen auf der Vergabeplattform

Kurz gesagt

Eine Untersuchung zwischen Oschersleben und Harbke erfasst Amphibien und deren invasive Beutegreifer.

Zusammenfassung aus dem Text der Bekanntmachung erstellt und automatisch gegen ihn geprüft; maßgeblich ist der Originaltext.

Leistungsbeschreibung

Auszug aus der Leistungsbeschreibung: .....Los 1 – Zwischen Harbke und Wulferstedt Das UG befindet sich an der Westgrenze Sachsen-Anhalts zwischen Harbke im Norden und Wulferstedt im Südosten und umfasst insgesamt eine Gesamtfläche von ca. 235,82 km2, was einer Fläche von ca. 1,85 vollen Messtischblättern entspricht (im Mittel 127,3 km2/MTB). Ziel der Leistung ist die Erfassung der Artengruppe Amphibien sowie derer invasiven Hauptprädatoren Waschbär und Mink an möglichst vielen geeigneten Gewässern innerhalb des jeweiligen Messtischblattes (MTB), wobei Gewässer mit hohem Potenzial für Arten der Anhänge II und IV prioritär zu behandeln sind. Für die Erfassung sollen je Messtischblatt mindestens 3 Begehungen vorgenommen werden, wobei für eine Begehung eines vollständigen Messtischblattes jeweils 4 (möglichst zusammenhängende) Geländetage (mit jeweils 8 Kartierstunden) zu absolvieren sind (entspricht einem Geländetag je Beg. und MTB Q). Für die gesamte Erfassung (mindestens 3 Begehungen) stehen somit 12 volle Geländetage je MTB zur Verfügung. Diese sind in jedem Fall - unabhängig von der Anzahl kartierter Gewässer - vollständig zu absolvieren. Aufgrund der Größe des Untersuchungsgebietes und der z. T. kurzen Populationsmaxima von ausgewählten Arten an den Gewässern (Explosivlaicher) sollten die o. g. Geländetage auf mehrere, parallel arbeitende Erfasser aufgeteilt werden. Je Bearbeiter sind daher maximal 2 vollständig enthaltene Messtischblätter (= 8 Quadranten) zu bearbeiten. Je Messtischblatt sind maximal zwei verschiedene Personen als Hauptbearbeiter von Quadranten vorzusehen. Es ist zu gewährleisten, dass ein Messtischblattquadrant in jedem Fall an allen 3 Begehungsterminen durch dieselbe Person kartiert wird. ... An den Gewässern im UG sind zwischen Mitte März/Anfang April und Mitte Mai 2027 die Populationen der Amphibien zu erfassen. Eine entsprechende Vorauswahl der im MTB geeignetsten Gewässer kann vorab anhand der Karten sowie im Rahmen der ersten Begehung erfolgen. Die für Amphibien geeigneten Gewässer sind insgesamt an mindestens 3 Terminen zur Hauptreproduktionszeit der relevanten Amphibienarten zu kartieren, wobei die Begehungen anteilig in der Dämmerung / nachts erfolgen müssen. Im Idealfall erfolgt die erste Begehung im März sowohl tagsüber, als auch in der Dämmerung/nachts (z. B. von 14:00-22:00), so dass bei Tageslicht eine Vorauswahl der geeignetsten Gewässer im MTB-Q und am Abend eine erneute Begehung zur eigentlichen Erfassung stattfinden. Dieser Ansatz kann auch für die weiteren Begehungen verfolgt werden, um die Nachweiswahrscheinlichkeit zu erhöhen. Kann die Mindestanzahl an Gewässern je MTB nicht erreicht werden (Fehlen geeigneter Gewässer im MTB), können alternativ auch im Nachbar-MTB des jeweiligen Loses Gewässer ausgewählt werden. Der Beginn der Erfassungen (1. Begehung) soll sich strikt am Balzbeginn von Gras- und Moorfrosch orientieren. Hierzu ist eine kurze Abstimmung mit dem AG vorzunehmen. Die Balz- und Laichphase des Springfroschs, die auch früher einsetzen kann, ist ausdrücklich nicht maßgeblich für den Beginn, da die Erfassung der Art im vorliegenden Projekt nicht im Fokus steht. Der Balzbeginn von Gras- und Moorfrosch determiniert den Zeitpunkt der ersten Begehungen in den Messtischblattquadranten und hängt von der im Erfassungsjahr dominierenden Witterung und Phänologie der Arten ab. Die folgenden Begehungstermine sind so zu wählen, dass mindestens 14 Tage und maximal 21 Tage zwischen ihnen im jeweiligen Messtischblattquadranten liegen und möglichst das vollständige Artenspektrum mit den jeweiligen Populationsmaxima erfasst wird. Begehungen sind dabei ausschließlich bei geeigneter Witterung (Maßstab: nachts bis zum Ende der Erfassung mindestens 6 °C; kein oder kaum Wind) vorzunehmen. Endbericht:....Für den Endbericht gilt folgender Termin: 29.10.2028 Mangels eines ausreichend zur Verfügung stehenden Zeichenvorrats finden sie alle detaillierten Angeben in der Anlage 02 Leistungsbeschreibung. Au

Bedingungen laut Bekanntmachung

Rahmenvereinbarungnein
Bindefrist42 Tage nach Angebotsfrist
Für KMU geeignetja, laut Bekanntmachung
RechtsgrundlageGWB, VgV (bei Bauleistungen VOB/A EU)
Art des AuftraggebersLandesbehörde

Fristen und Termine

VeröffentlichungMittwoch, 23.09.2026
AngebotsfristMittwoch, 18.11.2026, 10:00 Uhr
Bindefrist endet (rechnerisch)Mittwoch, 30.12.2026
Beginn der AusführungSamstag, 01.01.2028
Ende der AusführungSonntag, 29.10.2028

Im Marktvergleich

Fragen zu dieser Ausschreibung

Bis wann kann ein Angebot abgegeben werden?

Bis Mittwoch, 18.11.2026, also noch 17 Tage. Die genaue Uhrzeit und den Abgabeweg nennt die Originalbekanntmachung; maßgeblich ist immer sie.

Ist ein Auftragswert bekannt?

Die Bekanntmachung nennt keinen Auftragswert. Das ist der Normalfall: nur rund 3 Prozent der offenen Ausschreibungen veröffentlichen einen. Den Umfang zeigt das Leistungsverzeichnis in den Vergabeunterlagen.

Ist der Auftrag für kleine und mittlere Unternehmen geeignet?

Ja, die Vergabestelle weist ihn als für KMU geeignet aus.

Wo wird der Auftrag ausgeführt?

Erfüllungsort ist Sachsen-Anhalt. Für die Bewertung zählt dieser Ort, nicht der Sitz der Vergabestelle.

Wie komme ich an die Vergabeunterlagen?

Über die Originalbekanntmachung und die dort verlinkte Vergabeplattform. Die Unterlagen sind dort in der Regel ohne Anmeldung einsehbar; für die Angebotsabgabe verlangen die Plattformen eine Registrierung.

Wie lange ist man an das Angebot gebunden?

42 Tage nach Ablauf der Angebotsfrist, also voraussichtlich bis 30.12.2026. Bis dahin kann der Zuschlag erteilt werden.

So bereiten Sie das Angebot vor

  1. Leistungsverzeichnis und Vertragsbedingungen aus den Vergabeunterlagen Punkt für Punkt prüfen. Mehr
  2. Die EEE ausfüllen und die geforderten Eignungsnachweise auf Abruf bereithalten. Mehr
  3. Abgabe bis 18.11.2026, 10:00 Uhr einplanen; die meisten Plattformen nehmen nur elektronische Angebote an. Mehr
  4. An das Angebot gebunden bis voraussichtlich 30.12.2026: Kapazität und Preise bis dahin sichern. Mehr
  5. Fragen zu den Unterlagen über die Plattform stellen, solange die Frist es erlaubt; Fehler im Verfahren sofort rügen. Mehr

Einordnung nach CPV

Zahlen zum Umfeld

Bereichoffenneu in 7 TagenFristende in 7 Tagen
Sachsen-Anhalt, alle Gewerke550108135

Stand 01.11.2026, gezählt nach Abzug der Dubletten. Mehr im Vergabe-Index.

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Rechtsrahmen

(1) Öffentliche Aufträge werden an fachkundige und leistungsfähige (geeignete) Unternehmen vergeben, die nicht nach den §§ 123 oder 124 ausgeschlossen worden sind.

Was das für Bieter heißt

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Wissen zum Verfahren

Quellen

Zitieren: „Erfassung des Einflusses invasiver Prädatorenarten auf die Vorkommen von besonders und streng geschützten Amphibienarten zwischen Oschersleben und Harbke“, Ausschreibung, Neurobird Ausschreibungen, https://neurobird.com/de/ausschreibungen/bekanntmachung/erfassung-des-einflusses-invasiver-praedatorenarten-auf-die-vorkommen-t656091-2026, Stand 01.11.2026. Alle Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist die Originalbekanntmachung.