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EU-weite Ausschreibung · Ingenieur- und Planungsleistungen

Sanierung der Festhalle Stöckwiese in Bietigheim, Freianlagenplanung

„Sanierung der Festhalle Stöckwiese in Bietigheim, Freianlagenplanung“ ist eine eu-weite Ausschreibung über eine Dienstleistung in Bietigheim-Baden, Baden-Württemberg. Vergabeart: Offenes Verfahren, EU-weit bekannt gemacht (oberhalb der EU-Schwellenwerte, Verfahren nach GWB und VgV). Die Angebotsfrist endet am Montag, 16.11.2026, in 14 Tagen. Leistung nach CPV: Dienstleistungen von Ingenieurbüros.

Angebotsfrist
16.11.2026, noch 14 Tage
Veröffentlicht
20.10.2026
Vergabeart
Offenes Verfahren
Bekanntmachung
EU-weit (TED)
Leistungsart
Dienstleistung
Auftragswert
nicht veröffentlicht
Quelle, zuletzt geprüft
TED (EU-Amtsblatt), 02.11.2026
Erfüllungsort
Bietigheim-Baden, Landkreis Rastatt, Baden-Württemberg

Vergabestelle und Unterlagen

Vergabestelle nur mit Zugang sichtbar

Zur OriginalbekanntmachungVergabeunterlagen auf der Vergabeplattform

Kurz gesagt

Freianlagenplanung für die Sanierung einer Festhalle in Bietigheim.

Zusammenfassung aus dem Text der Bekanntmachung erstellt und automatisch gegen ihn geprüft; maßgeblich ist der Originaltext.

Leistungsbeschreibung

Die Gemeinde Bietigheim beabsichtigt die umfassende Sanierung und funktionale Modernisierung der gemeindeeigenen Festhalle in der Stöckwiese. Die Festhalle stellt einen zentralen Veranstaltungsort für das kulturelle, gesellschaftliche und örtliche Vereinsleben dar und besitzt ins-besondere im Zusammenhang mit dem jährlich stattfindenden Volksfest eine herausragende Bedeutung. Darüber hinaus wird das Gebäude ganzjährig für unterschiedlichste Veranstaltungen genutzt und dient in den Wintermonaten als Unterstellmöglichkeit für Wohnmobile. Die Festhalle befindet sich auf dem gemeindeeigenen Grundstück Flst.-Nr. 938/4 in der Stöckwiese 7 in 76467 Bietigheim. Das Gebäude wurde im Jahr 2000 errichtet und steht nicht unter Denkmalschutz. Die wesentlichen technischen Gewerke, insbesondere die Elektroinstallation, die Trinkwasser- und Abwasserinstallation sowie die Dachkonstruktion einschließlich Dachabdichtung, stammen ebenfalls aus dem Baujahr 2000. Die Festhalle ist nicht durch ein eigenständiges Grundstück abgegrenzt, sondern Bestandteil des großflächigen gemeindeeigenen Grundstücks Flst.-Nr. 938/4, auf dem sich auch die für Veranstaltungen erforderlichen Außen- und Erschließungsflächen befinden. Im Rahmen des laufenden Betriebs wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche bauliche, technische und funktionale Defizite festgestellt. Neben altersbedingten Schäden an der Gebäudesubstanz bestehen erhebliche Mängel an der technischen Gebäudeausrüstung sowie an der Infrastruktur der Außenanlagen. Ziel der Maßnahme ist die nachhaltige Sanierung und Modernisierung der Festhalle mit Außenanlagen, um einen langfristig wirtschaftlichen, sicheren und funktionalen Betrieb sicherzustellen sowie die Anforderungen an heutige Veranstaltungsstätten zu erfüllen. Die Festhalle wurde als sogenannte Insellösung in das Landessanierungsprogramm „Alter Orts-kern“ aufgenommen. Unter Berücksichtigung des jährlich stattfindenden Volksfestes ist die bauliche Umsetzung derzeit für den Zeitraum von September 2027 bis Juli 2028 vorgesehen. Die Planung ist entsprechend auf diesen verbindlichen Terminrahmen auszurichten. Der Projektumfang umfasst sowohl Maßnahmen am Bestandsgebäude als auch an den Außenanlagen. Hierzu zählen insbesondere: • bauliche Sanierungsmaßnahmen am Gebäude einschließlich Dach, Innenausbau und Bühnenbereich, • Erneuerung und Modernisierung der elektrotechnischen Infrastruktur einschließlich Beleuchtung, Stromversorgung und Veranstaltungstechnik, • Erneuerung und Erweiterung der Trinkwasser- und Abwasserinfrastruktur, • funktionale Anpassungen der Sanitäranlagen, • Verbesserung der Lager- und Betriebsabläufe, • Anpassung der Außenanlagen einschließlich der technischen Erschließung, Leitungsinfrastruktur und Veranstaltungsflächen, • Umsetzung erforderlicher Tiefbaumaßnahmen zur Erneuerung der Ver- und Entsorgungsleitungen. Die bekannten Mängel und Anforderungen bilden die Grundlage für die weitere Planung. Im Zuge der weiteren Planung sind diese zu überprüfen, planerisch zu bewerten und zu einem wirtschaftlichen, technisch schlüssigen und förderfähigen Gesamtkonzept weiterzuentwickeln. Nachfolgende Rahmentermine sind geplant: • Planungsbeginn: Unmittelbar im Anschluss der Vergabe • Abschluss LPH 3: Februar/März 2027 • Baubeginn: Mitte September 2027 (nach Mallorca Party) • Fertigstellung: Vor dem Volksfest im Juli 2028 Aufgrund von Förderbedingungen und geplanten Veranstaltungen muss die Bauzeit zwischen September 2027 und Juli 2028 zwingend eingehalten werden. Dies ist in der Planung und Ausführung zu beachten. Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Planungsleistungen für Freianlagen gemäß § 39 HOAI und Technischen Ausrüstung mit den Anlagengruppen 1 + 4 gemäß § 53 HOAI mit den Leistungsphasen 1-9. Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung. In der Stufe 1 werden zunächst die Leistungsphase 1-4 beauftragt, in der Stufe 2 die Leistungsphasen 5-9. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.

Termine dieser Ausschreibung

VeröffentlichungDienstag, 20.10.2026
AngebotsfristMontag, 16.11.2026, 10:00 Uhr
Bindefrist endet (rechnerisch)Donnerstag, 31.12.2026

Vertrag und Verfahren

Rahmenvereinbarungnein
Bindefrist45 Tage nach Angebotsfrist
ZuschlagskriterienKosten und Qualität
Für KMU geeignetja, laut Bekanntmachung
RechtsgrundlageGWB, VgV (bei Bauleistungen VOB/A EU)
Art des AuftraggebersKommune oder Kreis

Leistung nach CPV

Im Marktvergleich

Marktdaten

Bereichoffenneu in 7 TagenFristende in 7 Tagen
Ingenieur- und Planungsleistungen, bundesweit661142188
Ingenieur- und Planungsleistungen in Baden-Württemberg28108
Baden-Württemberg, alle Gewerke866228265
Landkreis Rastatt, alle Gewerke15––

Stand 02.11.2026, gezählt nach Abzug der Dubletten. Mehr im Vergabe-Index.

Checkliste vor dem Angebot

  1. Zuerst die Unterlagen von der Vergabeplattform holen und jede Position des Leistungsverzeichnisses durchgehen. Mehr
  2. An das Angebot gebunden bis voraussichtlich 31.12.2026: Kapazität und Preise bis dahin sichern. Mehr
  3. Neben dem Preis zählen weitere Kriterien: die Gewichtung in den Unterlagen prüfen. Mehr
  4. Abgabe bis 16.11.2026, 10:00 Uhr einplanen; die meisten Plattformen nehmen nur elektronische Angebote an. Mehr
  5. Eignung vorläufig mit der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung belegen, die verlangten Nachweise bereithalten. Mehr
  6. Unklarheiten früh als Bieterfrage über die Plattform klären; erkannte Vergabefehler rechtzeitig rügen. Mehr

Das Wichtigste in Fragen

Bis wann kann ein Angebot abgegeben werden?

Bis Montag, 16.11.2026, also noch 14 Tage. Die genaue Uhrzeit und den Abgabeweg nennt die Originalbekanntmachung; maßgeblich ist immer sie.

Wo gibt es die Vergabeunterlagen?

Die Bekanntmachung verlinkt die Vergabeplattform, auf der die Unterlagen liegen. Lesen geht meist ohne Konto, abgeben nur nach Registrierung auf der Plattform.

Wie hoch ist der Auftragswert?

Die Bekanntmachung nennt keinen Auftragswert. Das ist der Normalfall: nur rund 3 Prozent der offenen Ausschreibungen veröffentlichen einen. Den Umfang zeigt das Leistungsverzeichnis in den Vergabeunterlagen.

Wie lange ist man an das Angebot gebunden?

45 Tage nach Ablauf der Angebotsfrist, also voraussichtlich bis 31.12.2026. Bis dahin kann der Zuschlag erteilt werden.

Ist der Auftrag für kleine und mittlere Unternehmen geeignet?

Ja, die Vergabestelle weist ihn als für KMU geeignet aus.

Wo liegt der Erfüllungsort?

Erfüllungsort ist Bietigheim-Baden in Baden-Württemberg. Für die Bewertung zählt dieser Ort, nicht der Sitz der Vergabestelle.

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VeröffentlichtAuftragZuschlag anWert
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Rechtsrahmen

(1) Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Grundlage dafür ist eine Bewertung des öffentlichen Auftraggebers, ob und inwieweit das Angebot die vorgegebenen Zuschlagskriterien erfüllt. Das wirtschaftlichste Angebot bestimmt sich nach dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Zu dessen Ermittlung können neben dem Preis oder den Kosten auch qualitative, umweltbezogene oder soziale Aspekte berücksichtigt werden.

Was das für Bieter heißt

Häufig verlangte Nachweise im Gewerk Ingenieur- und Planungsleistungen

Erfahrungswerte aus Ausschreibungen dieses Gewerks, nicht aus dieser Bekanntmachung; maßgeblich sind ihre Vergabeunterlagen.

Gewerk

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Wissen zum Verfahren

Quellen

Zitieren: „Sanierung der Festhalle Stöckwiese in Bietigheim, Freianlagenplanung“, Ausschreibung, Neurobird Ausschreibungen, https://neurobird.com/de/ausschreibungen/bekanntmachung/sanierung-der-festhalle-stoeckwiese-in-bietigheim-freianlagenplanung-t724792-2026, Stand 02.11.2026. Alle Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist die Originalbekanntmachung.