EU-weite Ausschreibung · Hochbau und Rohbau
Wohnungsneubau auf den Teilflächen A, B und C, Jagdhausstraße, Wildeberstraße und Großbeerenstraße in 14480 Potsdam Wohnungsbauprojekt ehemalige Generalzolldirektion (GZD) Potsdam; Leistung: Aufzugsanlagen (Vergabenummer VOEK 209-26)
Gesucht wird: Bauarbeiten für Mehrfamilienhäuser und Einfamilienhäuser in Potsdam, Brandenburg. Die Ausschreibung heißt „Wohnungsneubau auf den Teilflächen A, B und C, Jagdhausstraße, Wildeberstraße und Großbeerenstraße in 14480 Potsdam Wohnungsbauprojekt ehemalige Generalzolldirektion (GZD) Potsdam; Leistung: Aufzugsanlagen (Vergabenummer VOEK 209-26)“. Vergabeart: Offenes Verfahren, EU-weit bekannt gemacht (oberhalb der EU-Schwellenwerte, Verfahren nach GWB und VgV). Die Angebotsfrist endet am Dienstag, 10.11.2026, in 9 Tagen.
- Angebotsfrist
- 10.11.2026, noch 9 Tage
- Veröffentlicht
- 29.09.2026
- Vergabeart
- Offenes Verfahren
- Bekanntmachung
- EU-weit (TED)
- Leistungsart
- Bauleistung
- Auftragswert
- nicht veröffentlicht
- Quelle, zuletzt geprüft
- TED (EU-Amtsblatt), 01.11.2026
- Erfüllungsort
- Potsdam, Brandenburg
Vergabestelle und Unterlagen
Vergabestelle nur mit Zugang sichtbar
Zur OriginalbekanntmachungVergabeunterlagen auf der VergabeplattformKurz gesagt
Aufzugsanlagen für drei Mehrfamiliengebäude in einem Wohnungsneubauprojekt in Potsdam werden beschafft.
- Drei vollständig betriebsfähige Aufzugsanlagen sind zu errichten.
- Die Anlagen müssen den Normen DIN EN 81-20 und 81-50 entsprechen.
- Eine Energieeffizienzklasse A nach ISO 25745 ist vorgeschrieben.
- Die Aufzüge benötigen eine reduzierte Unterfahrt von nur 360 mm.
- Die Aufzüge müssen für Rollstuhlnutzer nach DIN EN 81-70 geeignet sein.
Zusammenfassung aus dem Text der Bekanntmachung erstellt und automatisch gegen ihn geprüft; maßgeblich ist der Originaltext.
Leistungsbeschreibung
Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) plant im Zuge der Wohnraumoffensive der Bundesregierung die Neubebauung eines der ehemaligen Generalzolldirektion in Potsdam. Die vormals durch Verwaltungsgebäude genutzte Bundesliegenschaft wurde im Zuge eines Totalrückbaus vollständig freigeräumt und für eine städtebauliche Nachnutzung vorbereitet. Ziel ist es, durch eine qualitätsvolle Neubebauung mit differenziertem Wohnungsmix insgesamt etwa 135 neue Mietwohnungen zu realisieren. Diese werden im Rahmen der Wohnungsfürsorge an Bundesbedienstete zu leistbaren Mieten vergeben. Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Errichtung von drei Aufzugsanlagen aufgeteilt auf 3 Mehrfamiliengebäude als herausgelöste Maßnahme für den ausgeschriebenen Generalunternehmer (GU). • Baufeld B - Mehrfamiliengebäude B1 • Baufeld C - Mehrfamiliengebäude C1a und C2 Der Auftragnehmer hat drei vollständig betriebsfähige Aufzugsanlagen zu errichten, die den Anforderungen der DIN EN 81-20 und DIN EN 81-50 entsprechen. Die Aufzugsanlagen müssen hinsichtlich ihrer Energieeffizienz mindestens der Energieeffizienzklasse A gemäß ISO 25745 entsprechen. Die errichteten Fahrschächte erfüllen die Anforderungen der DIN 4102 und sind für die auftretenden Belastungen ausgelegt. Alle für die Montage benötigten Einbauteile sind in die Schachtinnenwände einzusetzen. Der Auftragnehmer (AN) ist dafür verantwortlich, dass die Befestigungskomponenten rechtzeitig an den Rohbauer geliefert werden, damit dieser sie einbauen kann. Aufzugsfremde Einrichtungen im Fahrschacht sind unzulässig. Die Aufzüge entsprechen Typ 02 nach DIN EN 81-70 und sind u.a. für einen Benutzer mit Rollstuhl Klasse A oder B mit Begleitperson geeignet. Im Rahmen des Bauvorhabens sind aufgrund der örtlichen Gegebenheiten drei Aufzugsanlagen mit einer auf 360 mm reduzierten Unterfahrt (Schachtgrube) erforderlich. Diese außergewöhnlich geringe Unterfahrt ergibt sich aus den konstruktiven Randbedingungen des Bauwerks und lässt keine Ausführung mit einer konventionellen Aufzugstechnik zu. Die Aufzugsunterfahrt befindet sich im Bereich des drückenden Grundwassers. Eine weitere Vertiefung der Aufzugsschachtgrube würde erhebliche zusätzliche Maßnahmen zur Bauwerksabdichtung nach den anerkannten Regeln der Technik erfordern und wäre mit einem deutlich erhöhten technischen, wirtschaftlichen und baulichen Aufwand verbunden. Zudem würden sich erhöhte Risiken hinsichtlich der dauerhaften Dichtigkeit des Bauwerks ergeben. Aus diesem Grund ist eine Aufzugslösung erforderlich, die mit einer reduzierten Unterfahrt auskommt, ohne dass konstruktive Änderungen an der Gründung oder der Bauwerksabdichtung notwendig werden. Nach eingehender Prüfung der am Markt verfügbaren Aufzugssysteme wurde festgestellt, dass eine serienmäßig verfügbare und zugelassene Aufzugslösung, welche die geforderte Kombination aus reduzierter Unterfahrt von 360 mm, reduziertem Schachtkopf von 2610 mm und einer Aufzugsgeschwindigkeit von 1,0 m/s unter Einhaltung der geltenden sicherheitstechnischen Anforderungen sowie der einschlägigen Normen, insbesondere DIN EN 81-20 und DIN EN 81-50, nur von wenigen Firmen realisiert werden kann. Eine Beauftragung im Rahmen einer freihändigen Vergabe an ein Unternehmen kann jedoch nicht erfolgen. Im Rahmen der Abstimmungen seitens des AG wurde sich auf eine reduzierte Aufzugsunterfahrt verständigt um den Aufwand für die Wasserhaltung zu verringern und damit die Kosten zu optimieren, und die Aufzüge in den Teilflächen sollen im Rahmen einer gesonderten Vergabe vergeben werden, um die nach Vergabe der Aufzugsanlagen entstehenden technischen und baulichen Rahmenbedingungen in der FLB (GU-Vergabe) einfließen zu lassen.
Termine dieser Ausschreibung
| Veröffentlichung | Dienstag, 29.09.2026 |
|---|---|
| Angebotsfrist | Dienstag, 10.11.2026, 09:00 Uhr |
| Bindefrist endet (rechnerisch) | Freitag, 18.12.2026 |
Das Wichtigste in Fragen
Wie viel Zeit bleibt für das Angebot?
Bis Dienstag, 10.11.2026, also noch 9 Tage. Die genaue Uhrzeit und den Abgabeweg nennt die Originalbekanntmachung; maßgeblich ist immer sie.
Zählt nur der Preis?
Laut Bekanntmachung allein nach dem Preis. Die Gewichtung im Einzelnen steht in den Vergabeunterlagen.
Welche Regeln gelten für das Verfahren?
Offenes Verfahren. Der Auftrag liegt oberhalb der EU-Schwellenwerte, es gelten GWB und VgV (bei Bauaufträgen VOB/A EU). Fristen, Eignungsnachweise und Zuschlagskriterien stehen in den Vergabeunterlagen.
Ist der Auftrag für kleine und mittlere Unternehmen geeignet?
Ja, die Vergabestelle weist ihn als für KMU geeignet aus.
Was genau wird beschafft?
Bauleistung. Nach dem CPV-Code: Bauarbeiten für Mehrfamilienhäuser und Einfamilienhäuser. Im Index ist sie dem Gewerk Hochbau und Rohbau zugeordnet.
Wie lange ist man an das Angebot gebunden?
38 Tage nach Ablauf der Angebotsfrist, also voraussichtlich bis 18.12.2026. Bis dahin kann der Zuschlag erteilt werden.
Was die Bekanntmachung festlegt
| Rahmenvereinbarung | nein |
|---|---|
| Bindefrist | 38 Tage nach Angebotsfrist |
| Zuschlagskriterien | nur Preis |
| Für KMU geeignet | ja, laut Bekanntmachung |
| Sicherheitsleistung | nicht verlangt |
| Rechtsgrundlage | GWB, VgV (bei Bauleistungen VOB/A EU) |
| Art des Auftraggebers | Einrichtung des öffentlichen Rechts (Bund) |
Vor der Abgabe prüfen
- Zuerst die Unterlagen von der Vergabeplattform holen und jede Position des Leistungsverzeichnisses durchgehen. Mehr
- Abgabe bis 10.11.2026, 09:00 Uhr einplanen; die meisten Plattformen nehmen nur elektronische Angebote an. Mehr
- An das Angebot gebunden bis voraussichtlich 18.12.2026: Kapazität und Preise bis dahin sichern. Mehr
- Die EEE ausfüllen und die geforderten Eignungsnachweise auf Abruf bereithalten. Mehr
- Zuschlag nur nach Preis: jede Position sauber kalkulieren, keine Mischkalkulation. Mehr
- Fragen zu den Unterlagen über die Plattform stellen, solange die Frist es erlaubt; Fehler im Verfahren sofort rügen. Mehr
CPV-Codes dieser Ausschreibung
- 45211000 Bauarbeiten für Mehrfamilienhäuser und Einfamilienhäuser
- 45252110 Bau von beweglichen technischen Anlagen
Vergleichbare Aufträge: wer den Zuschlag bekam
| Veröffentlicht | Auftrag | Zuschlag an | Wert |
|---|---|---|---|
| 13.10.2026 | Neubau von Wohngebäuden in serieller oder modularer Holzsystembauweise | B & O Bau und Gebäudetechnik GmbH & Co. KG | 26.144.348 Euro |
| 06.10.2026 | TÜ Wolfhagener Strasse ex post | GOLDBECK West GmbH NL Düsseldorf | 44.554.421 Euro |
| 05.10.2026 | Planungs- und Bauleistungen für den Neubau von drei Mehrfamilienwohnhäusern mit Tiefgarage in Freiburg im Brei | Angebot GOLDBECK Südwest GmbH | 8.665.000 Euro |
| 14.09.2026 | Planungs- und Bauleistungen für den Neubau eines Mehrfamilienhauses mit Tiefgarage in 01309 Dresden, Comeniuss | Implenia Hochbau GmbH | 10.220.927 Euro |
| 10.09.2026 | Generalübernehmerleistungen Projekt EGE BA1 | Ed. Züblin AG | – |
Zuschlagsbekanntmachungen auf TED, gleiche CPV-Gruppe (45211…). Alle Zuschläge
Rechtsrahmen
(1) Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Grundlage dafür ist eine Bewertung des öffentlichen Auftraggebers, ob und inwieweit das Angebot die vorgegebenen Zuschlagskriterien erfüllt. Das wirtschaftlichste Angebot bestimmt sich nach dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Zu dessen Ermittlung können neben dem Preis oder den Kosten auch qualitative, umweltbezogene oder soziale Aspekte berücksichtigt werden.
Im Marktvergleich
- Zwischen Veröffentlichung und Frist liegen 42 Tage, länger als der Median von 31 Tagen für Hochbau und Rohbau.
- Ein Auftragswert ist nicht veröffentlicht, wie bei rund 97 Prozent der offenen Bekanntmachungen.
- Offenes Verfahren: so laufen 71 Prozent der offenen Ausschreibungen für Hochbau und Rohbau.
- Mit Erfüllungsort Potsdam sind derzeit 74 Ausschreibungen offen.
- Für Hochbau und Rohbau in Brandenburg sind heute 46 Verfahren offen, dieses eingeschlossen.
- Bundesweit sind 13 Ausschreibungen derselben CPV-Gruppe offen (45211…, Bauarbeiten für Mehrfamilienhäuser und Einfamilienhäuser).
- Die Frist fällt in Kalenderwoche 46.
Wie viel gerade offen ist
| Bereich | offen | neu in 7 Tagen | Fristende in 7 Tagen |
|---|---|---|---|
| Hochbau und Rohbau, bundesweit | 746 | 185 | 156 |
| Hochbau und Rohbau in Brandenburg | 46 | 10 | 13 |
| Brandenburg, alle Gewerke | 447 | 129 | 125 |
Stand 01.11.2026, gezählt nach Abzug der Dubletten. Mehr im Vergabe-Index.
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national · Brandenburg · Öffentliche AusschreibungFrist 2026-11-10, noch 9 Tage
Häufig verlangte Nachweise im Gewerk Hochbau und Rohbau
- SCC Zertifizierung Arbeitssicherheit
- Eintragung Handwerksrolle Maurer- und Betonbauerhandwerk
- Referenzen, etwa Wohnungsbau für kommunale Gesellschaften
- Referenzen, etwa Verwaltungs- und Feuerwehrgebäude
Erfahrungswerte aus Ausschreibungen dieses Gewerks, nicht aus dieser Bekanntmachung; maßgeblich sind ihre Vergabeunterlagen.
Gewerk
Neu: Hochbau und Rohbau in Brandenburg
Wissen zum Verfahren
- EU-Schwellenwerte
- Vergabeunterlagen lesen
- Eignung nachweisen
- Angebotsfristen
- An einer Ausschreibung teilnehmen
Quellen
- Bekanntmachung: TED, Amtsblatt der Europäischen Union, abgerufen am 01.11.2026
- Leistungsbezeichnungen: CPV 2008, Verordnung (EG) Nr. 213/2008, deutsche Fassung
- GWB § 127: gesetze-im-internet.de
- Marktzahlen: Vergabe-Index, eigene Auswertung aller offenen Bekanntmachungen
Zitieren: „Wohnungsneubau auf den Teilflächen A, B und C, Jagdhausstraße, Wildeberstraße und Großbeerenstraße in 14480 Potsdam Wohnungsbauprojekt ehemalige Generalzolldirektion (GZD) Potsdam; Leistung: Aufzugsanlagen (Vergabenummer VOEK 209-26)“, Ausschreibung, Neurobird Ausschreibungen, https://neurobird.com/de/ausschreibungen/bekanntmachung/wohnungsneubau-auf-den-teilflaechen-a-b-und-c-jagdhausstrasse-t669135-2026, Stand 01.11.2026. Alle Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist die Originalbekanntmachung.